Amino Tabs 1600 (Neutral) 600 Tabs

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Beschreibung

 

Aminosäuren sind die Grundbausteine des Körpers.

Eine Einführung – was unsere Amino Tabs von Vitalis in sich haben:

Sie sind, wie Fett und Kohlenhydrate, zwar auch Energieträger, zeichnen sich aber strukturell dadurch aus, dass sie Stickstoff (N) enthalten. Fette und Kohlenhydrate enthalten keinen Stickstoff. Als solches sind nur Aminosäuren, wie die in unseren Amino Tabs dazu in der Lage, Gewebe und Organe, Muskeln, Haut und Haare zu bilden.

Die Bedeutung von Aminosäuren als Vorstufe von Enzymen und Neurotransmittern wird oft unterschätzt. Aminosäuren regulieren in der Tat fast alle Stoffwechselprozesse im menschlichen Körper und sind unabdingbar für einen gesunden Körper.

Aminosäuren sind wahre Alleskönner:

Die meisten Hormone bestehen aus Aminosäuren. Sie befördern Nährstoffe und Sauerstoff durch den Körper. Auch Antikörper bestehen hauptsächlich aus Aminosäuren, so dass der Mangel an Aminosäuren sich schnell in einem schlecht funktionierendem Immunsystem zeigen kann.

Die  “essentiellen Aminosäuren” können vom Körper nicht hergestellt werden und müssen daher mit der Nahrung aufgenommen werden:

  • L-Leucin
  • L-Isoleucin
  • L-Lysin
  • L-Methionin
  • L-Phenylalanin
  • L-Threonin
  • L-Tryptophan
  • L-Valin

Obwohl semi-essentielle Aminosäuren vom Körper hergestellt werden können, haben wissenschaftliche Studien gezeigt, dass eine gesteigerte Aufnahme gesundheitliche Vorteile haben kann:

  • L-Arginin
  • L-Cystein
  • L-Histidin
  • L-Tyrosin

In Krankheitssituationen und besonderen Situationen ist der Zufuhr von semi-essentiellen Aminosäuren notwendig.

 

Diese Aminosäuren können vom Körper selbst hergestellt werden. Eine Zufuhr ist aber trotzdem sehr sinnvoll:

  • L-Alanin
  • L-Asparagin
  • Asparaginsäure
  • L-Glutamin
  • Glutaminsäure
  • Glycin
  • Prolin
  • Serin

Die bekanntesten Anwendungen sind:

  • Zum Muskelaufbau: BCAAs (L-Valin, L-Leucin, L-Isoleucin)
  • Bei erektiler Dysfunktion: L-Arginin
  • Bei Arthrose: schwefelhaltifge Aminosäuren wie L-Methionin und L-Cystein
  • Zum Abnehmen: L-Carnitin (aminosäureähnlich)
  • Zur Förderung gesunden Schlafes: L-Tryptophan (Arzneimittel!)
  • Bei Diabetes: L-Arginin und L-Carnitin
  • Bei Haarausfall: die Haarbausteine L-Cystein und L-Methionin
  • Zur Steigerung der Zeugungsfähigkeit beim Mann: L-Carnitin, L-Arginin, L-Cystein und Glutathion

Nebenwirkungen sind bei der Anwendung von Aminosäuren extrem selten. Die Dosierung der meisten Produkte kann ohne Probleme oft auch kurzzeitig vervierfacht werden.

Die Kombination von Aminosäuren mit Arzneimitteln kann ggf. die Wirkung der Arzneimittel verbessern oder das Medikament auch neutralisieren – dazu sollten die Beipackzettel der Arzneimittel genau studiert werden. So verstärkt die Einnahme von L-Arginin beispielsweise die Wirkung rezeptpflichtiger Potenzmittel (PDE-5 Hemmer).

 

Ein Fünftel unseres Körpers besteht aus Aminosäuren und Proteinen. Muskeln, Knochen und die Haut sind besonders proteinhaltig. Die Aminosäuren sind dabei für das Wachstum, aber auch für die konstante Erneuerung des Gewebes zuständig. Typische Anzeichen von Proteinmangel sind daher ein schlechtes Wachstum von Fingernägeln, Fussnägeln, Haut und Haaren und eine schlechte Wundheilung.

Insgesamt gibt es weit über 200 Aminosäuren, wobei meist nur die Rede von den 22 proteinogenen Aminosäuren ist. Also jenen Aminosäuren, die auch in der Lage sind, Protein und Körpergewebe zu bilden. Diesen 22 Aminosäuren widmen wir uns hier und zeigen die wichtigsten Anwendungen in der Medizin und im Sport und zeigen gut verständlich, wie die Gesundheit mit Aminosäuren ins Gleichgewicht gebracht werden kann.

Aminosäuren in der Medizin

Einige Aminosäuren sind mittlerweile neben Vitaminen, Spurenelementen und Naturheilmitteln fester Bestandteil der orthomolekularen Medizin. Dies ist eine Richtung der Medizin, die sich mit den Wirkungen gesunder Ernährung und gezielter, meist hochdosierter Aufnahme von Mikronährstoffen wie Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen beschäftigt. Dabei geht es nicht wie bei der Homöopathie um behauptete Wirkungen, die keinen Nachweis durch klinische Studien standhalten.

Es geht um nachgewiesene, präventive oder therapeutische Wirkungen der gezielten Einnahme einzelner Aminosäuren, aber auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente oder essentieller Fettsäuren. Diese Forschungen genügen oft höchsten wissenschaftlichen Standards und werden an den meisten renommierten Universitäten durchgeführt.

Es geht in der orthomolekularen Medizin auch nicht um den Ersatz der klassischen Medizin. Vielmehr ergänzt die Einnahme hochdosierter Vitalstoffe die Therapie der klassischen Medizin häufig und kann so Nebenwirkungen mindern, erwünschte Wirkungen verstärken oder dazu führen, dass Risiken der Erkrankung reduziert werden.

Biologische Wertigkeit von Aminosäuren

Die biologische Wertigkeit ist ein Wert, der Antwort auf die Frage gibt: wieviel Gramm körpereigenes Eiweiß kann der Körper aus 100g vom Ausgangseiweiß herstellen. Man verwendet diesen Wert meist in Zusammenhang mit Aminosäuremischungen. Das Eiweiß von einem Hühnerei hat eine relativ hohe biologische Wertigkeit von 100 (Basiswert).

Je höher der Anteil an essentiellen Aminosäuren und je ausgewogener die Aminosäurenmischung ist, desto höher ist die biologische Wertigkeit.

Molkeeiweiß hat eine biologische Wertigkeit von 104 und ist damit die Aminosäurenmischung aus einer Eiweißquelle mit der höchsten biologischen Wertigkeit. Kombiniert man verschiedene tierische und pflanzliche Aminosäurenquellen, kann man bis zu einer biologischen Wertigkeit von 136 gelangen (Kombination von Vollei und Kartoffelprotein im Verhältnis 34:66).

Aminosäuren in Lebensmitteln

Natürlich nimmt jeder täglich über die Nahrung Proteine und Aminosäuren zu sich. Sowohl in Pflanzen als auch in tierischen Lebensmitteln sind Aminosäuren enthalten.

Allerdings ist der Gehalt an Aminosäuren und die Zusammensetzung von Lebensmittel zu Lebensmittel stark unterschiedlich. Beim Kochen oder Braten kommt es neben der Auswaschung wasserlöslicher Vitamine immer auch zu einem erheblichen Verlust an Aminosäuren. Deshalb sind Rohkost bzw. nur kurz angebratene Speisen auch so gesund.